Frühstart-Rente: was für Kinder geplant ist
Gesetzentwurf, noch nicht beschlossen. Diese Seite beschreibt den Entwurf der Bundesregierung (BT-Drs. 21/7864). Details können sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern. Stand: 17.10.2026.
Was geplant ist
| Punkt | Geplante Regel |
|---|---|
| Staatlicher Betrag | 10 € im Monat je Kind |
| Zeitraum | ab dem 6. Geburtstag bis vor dem 18. Geburtstag |
| Wer | Kinder ab Jahrgang 2020; danach kommt jedes Jahr der neue Jahrgang der Sechsjährigen dazu |
| Start | 1. Januar 2027 |
| Produkt | Standarddepot nach den Regeln des Altersvorsorgedepots, einfach und online abschließbar |
| Private Zuzahlungen | bis 6.840 € im Jahr; gefördert nur, wenn das Kind selbst förderberechtigt ist (in der Regel nicht) |
| Kosten | bis zum 18. Geburtstag keine Abschluss- und Vertriebskosten |
| Ohne eigenen Vertrag | Der Betrag soll in eine kollektive Kapitalanlage des Bundes fließen (vorgesehen ab 2028) |
| Auszahlung | grundsätzlich ab 65 |
Was aus 1.440 € werden kann
Ein Kind, das 2021 geboren ist, bekommt ab 2027 12 Jahre lang 10 € im Monat. Bei 6,0 % Rendite vor Kosten, 0,5 % Kosten und der vorgeschriebenen Umschichtung vor der Rente wären das mit 65 (im Jahr 2086) rund 22.400 €, in heutiger Kaufkraft etwa 6.800 € (Inflation 2,0 %). Das Kapital wird bei der Auszahlung nach den Regeln des Altersvorsorgedepots versteuert.
Vereinfachung: Der Rechner zählt volle Kalenderjahre vom Jahr des 6. bis zum Jahr des 17. Geburtstags.
Eltern-Zuzahlung oder eigenes Kinderdepot?
Zahlen Eltern zusätzlich ein, gibt es dafür in der Regel keine weitere Förderung. Das Geld ist dann bis 65 gebunden und wird nach den Regeln des Standarddepots angelegt. Ein Depot auf den Namen des Kindes ist dagegen frei verfügbar, sobald das Kind volljährig ist. Was besser passt, hängt vor allem davon ab, ob das Geld sicher für die Rente reserviert sein soll. Im Rechner kannst du beide Wege mit deinen Annahmen vergleichen; achte dabei auf gleiche Kosten und gleiches Risiko.